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Herzlich Willkommen im Pfarrbereich Schenkenberg

Abschied

Liebe Leserin, lieber Leser, liebe Gemeinde, liebe Schwester und Bruder im Herrn,

der große Weisheitslehrer und Prediger Kohelet gab uns folgende Worte mit auf unseren Lebensweg. „Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde.“

Es sind diese Zeitpunkte, Einflüsse oder Gelegenheiten, die in unser Leben eingreifen. Gewollt und herbeigesehnt oder unerwartet und schmerzlich können solche Stunden sein. So ist es auch bei mir. War es auf einer Seite die Freude um die unerwartete Altersteilzeit und die geschenkten Stunden, so ist es gleichzeitig der schmerzliche Entschluss, diese jetzt an einem anderen Ort zu verbringen. Wir ziehen nach Potsdam in die Nähe eines unserer Enkel.

Schon stapeln sich in meinem Zimmer die ersten Kisten. Noch einmal nimmt man alles in die Hand, sortiert, legt weg oder packt es in Kisten für eine weitere Verwendung. Da sind es die materiellen Dinge, welche Erinnerungen wachrufen. Die Studienunterlagen des KFU. Ich wollte Gottes Wort begreifen und verstehen. Was daraus geworden ist – der Wunsch es weiterzusagen. Weihnachten 2009 hielt ich meinen ersten Gottesdienst. 2018 die Ordination ins Ehrenamt als Prädikant. Ich sehe noch einmal die Menschen, die mich auf diesem Weg begleiteten, führten und über manches Problem hinweghalfen. Ich danke den Superintendenten Dr. Stawenow und Herrn Imbusch. Den vielen Schwestern und Brüdern im Konvent, im GKR und in den Gemeinden für ihr offenes Ohr und die ehrlichen Worte. Alle die Menschen in den Gemeinden, die ich kennenlernen und für die ich predigen durfte. Die vielen Ehrenamtlichen, die mithelfen in der Gottesdienstgestaltung, die Sonntags treu und fleißig die Kirchen für den Gottesdienst herrichten. Die ehrenamtlichen Organisten Matthias Denef und Lars für ihre musikalische Bereicherung. In Wiedemar danke ich besonders Familie Franke. Auch all die jetzt Nichtgenannten, ich habe Euch in meinem Herzen.

Mein besonderer Dank aber gilt Pfarrer Taatz. Ohne Ihn wäre ich nicht der, der ich heute bin. Bruder Taatz – herzlichen Dank!

Ich schließe die Mappen. Welche neuen Türen sich öffnen werden - weiß ich noch nicht. Doch ich weiß und vertraue darauf, dass Gott sie schon kennt.

Bleiben Sie gesegnet, bleiben Sie behütet, bleiben Sie im Frieden des Herrn.

Ihr Prädikant Andreas Winkler

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https://www.99funken.de/kuechen-fuer-fluechtlinge