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Lust- und Lehrgarten an der Löbnitzer Kirche ist eröffnet

ave100919aDer Löbnitzer Kirchgarten „Ave von Schönfeld“ ist offiziell eröffnet. Es hat rund ein Jahrzehnt gedauert von den ersten Ideen in der Kirchgemeinde bis zur Realisierung. Der Garten soll nicht nur als beschauliche Grünzone im Herzen des Dorfs dienen.

Löbnitz. Sehr gespannt versammelten sich viele Löbnitzer und Gäste aus der Umgebung im Garten an der Kirche. Der Grund fürs Kommen am Sonntagnachmittag war nicht nur der traditionelle Tag des offenen Denkmals, sondern die bevorstehende Eröffnung des Kirchgartens. Er steht nun nach einer umfangreichen Umgestaltung der Gemeinschaft zur Verfügung.

Vitale Dorfkerne
Was lange währt, wird gut, so heißt es. Und so ist es nun auch in Löbnitz geworden. Die passenden Worte fand am Nachmittag natürlich Pfarrer Matthias Taatz. In seiner netten und direkten Art sprach er vielen und vor allem denen, die an der Mitgestaltung und Durchführung des Projekts maßgeblich beteiligt waren, aus dem Herzen. Wie immer lag ein langer Weg vor der Fertigstellung. Ein Garten sollte entstehen, der den Löbnitzern gehört, Gäste anlockt und für alle zugänglich ist. Das Projekt wurde mit Hilfe von Mitteln aus dem Programm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ realisiert.

ave100919bMut zur Schönfeld-Skulptur
Auch hier lobte der Pfarrer das unermüdliche Engagement der Löbnitzer: Letztlich entschied man sich für eine Skulptur, die zwar eng mit dem Lutherjahr in Verbindung steht, aber keine Luther-Statue ist. Das am Sonntag enthüllte Kunstwerk zeugt von großem Mut und ist der Namensgeberin des Gartens gewidmet. Ave von Schönfeld ist eine Frau, die eben diesen verkörpert. Künstler Gabriel Zschornak aus der Lausitz will mit der Figur aus Eichenholz den Wandel zeigen, erzählen, wie Ave von Schönfeld vom katholischen Weg zum evangelischen kam und was das mit ihr machte.

Spielplatz an der Kirche
Aber noch etwas ist entstanden. Ein toller Spielplatz, den die Jüngsten sofort in Beschlag nahmen. Sie probierten das Häuschen mit Fenstern, Klettergelegenheiten und die Matschecke schon längst aus, während noch die Dankesworte gesprochen wurden.

ave100919cDorfmittelpunkt für Kinder
Auch der amtierende Bürgermeister Detlef Hoffmann (CDU) war froh über die tollen Gedanken und das richtige Näschen des Pfarrers. Superintendent Mathias Imbusch sprach gar von einem „kleinen Stückchen Paradies“, das in Löbnitz Platz gefunden hat. Schlussendlich war es dann so weit, die verhüllte Schöne hatte lange genug unterm Tuch ausgehalten. Der kleine Colin Marc Häublein bekam die ehrenvolle Aufgabe, die Skulptur zu enthüllen, die fortan die Besucher im Garten beim Verweilen begleitet. „Schön, dass die vielen Ideen umgesetzt werden konnten. Ich hoffe auch, dass der Garten so toll erhalten bleibt. Denn auch für die Kinder ist der Spielplatz ein Dorfmittelpunkt,“ resümierte seine Mutter.
Quelle: LVZ | 10.09.19 | Anke Herold

Einladung zur Enthüllung 

Einladung zur Enthüllung

Löbnitz. Eingeladen wird zur Eröffnung des "Lust- und Lehrgarten Ave von Schönfeldt" am Sonntag, 8. September – dem Tag des offenen Denkmals – nach Löbnitz. Zu Beginn gibt es um 11.00 Uhr eine Kirchenführung durch den Förderverein. Dabei steht die größte nachreformatorische Bilderdecke von 1692 im Mittelpunkt und die gibt die Möglichkeit zur Turmbesteigung. Zu Tisch wir um 12.00 Uhr mit Luther's liebster Suppe geladen. Um 14.00 Uhr beginnt in der Kirche das Sommerkonzert der Löbnitzer Kantorei. Die feierliche Eröffnung des Gartens ist für 16.00 Uhr geplant – mit Grußworten, der Freigabe des Spielplatzes und der endgültigen Enthüllung der "Ave". Ab 17.00 Uhr bittet dann Ave von Schönfeldt alle Löbnitzer und alle Gäste zu Tisch.

Aktuelles Baugeschehen

Nachdem ich in der Vergangenheit freudig berichten konnte, dass wir mit verschiedenen Projekten die Förderung verschiedener öffentlicher Förderkulissen gefunden haben, hat es eine ganze Weile gedauert, bis wir wirklich nun zu Taten schreiten können. Das liegt einmal an den notwendigen Abstimmungen, Untersuchungen und Planungen und andererseits an der erfreulich guten Auftragslage unserer Bauwirtschaft.

freistaatsachsenAm weitesten vorangeschritten sind wir in unserem Projekt „Ave-von-Schönfeld-Garten“ in Löbnitz rund um die berühmte Bilderdeckenkirche. Dort sind viele Erdmassen bewegt, Wege angelegt und viele Pflanzen in den Boden gesetzt worden. Und auch der Spielplatz hat schon erste Konturen angenommen. Alles wird sehr schön werden und beginnt schon zu grünen und zu blühen. Eine wirkliche Oase in der Mitte des Dorfes. Und wir sind dankbar, dass wir dieses Projekt in einer engen Kooperation zwischen Bürgergemeinde und Kirchengemeinde realisieren dürfen. Das Programm „Vitale Dorfkerne“ unseres Freistaates stellt dafür eine große Summe zur Verfügung, die wir mit unseren Eigenmitteln komplettieren.

eplr logoIn Brinnis ist ein Leaderprojekt in der Endphase der Realisierung: Die Stabilisierung und Wiedererrichtung der Friedhofsmauer auf der Dorfseite. Hier bestand die Gefahr des Umkippen und damit Gefahr für Leib und Leben der Bürger, die den entlanglaufenden Fußweg benutzen. Auch die Toranlage bekommt damit wieder eine funktionierende und verbesserte Eingangssituation. Allein am Turm warten wir noch immer auf die Rüstung, die noch auf einer anderen sich verzögernden Baustelle in Nutzung ist. Aber auch das wird werden, so wie wir uns im Inneren darüber freuen könne, dass die Putzschäden beseitigt sind und es schon wieder freundlicher aussieht.

In Schenkenberg sind drei Projekte über die Leaderförderung im Werden: Das Friedhofsportal ist stabilisiert worden und hat einen neuen Anstrich erhalten, auch die alte Schriftplatte konnte gerettet und wieder sichtbar gemacht werden. Es wurden sogenannte Vernadekungen durchgeführt und die Risse dauerhaft geschlossen. Das Holztor selber war nicht Gegenstand dieser Förderung, sondern wurde ausschließlich aus Spenden der Schenkenberg finanziert. Herzlichen Dank dafür. Der Einbau liegt nun in den Händen von Tischlermeister Ast und wird bald erfolgen. Und im Moment sind die Dachdecker auf dem Kirchendach und erneuern die Dachhaut. Ein Projekt ist nun abgeschlossen: Die energetische Verbesserung der Pfarrscheune ist geschehen, Fußböden sind teilweise erneuert worden und es ist die langersehnte barrierefreie Toilette eingebaut, so dass nun auch Rollstuhlfahrer ein gediegenes stilles Örtchen leichter aufsuchen können. Die Stabilisierung und Aufrichtung der Friedhofsmauer an der Vierzehner Reihe harrt noch der Abarbeitung. Aber das wird.

landkreislogoIn Lissa sind die Vorbereitungen für die Sanierung der langen Friedhofsmauer nach Westen als ein weiteres Lederprojekt nahezu abgeschlossen. Die Firma schließt noch eine andere Massnahme ab und beginnt dann dort. Über die wiederauferstandene Orgel und den ausgemalten Chorraum mit Unterstützung von Landkreis und Kirchenkreis freut sich die Gemeinde jeden Sonntag.

eler logoAuch auf dem Dach der Kirche in Kyhna wechseln die Dachdecker die Ziegel. Dort sind auch Reparaturen am Tragwerk nötig. Auch das gefördert über das Leaderprogramm der Europäischen Union. Das Dach ist Voraussetzung, dass wir dann an die Verschönerung des doch sehr schlichten und mitgenommenen Innenraumes gehen können.

In Benndorf konnten wir mit Unterstützung des Landkreises die Reparatur der Tapetendecke abschließen, die eine Besonderheit in der Kirchenbaulandschaft darstellt.

kirchenkreislogoMit ebensolcher Unterstützung konnte in Wiedemar unser Restaurator Erhard die Untersuchungen abschließen und Bericht vorlegen, der Grundlage für weitere Restaurationsschritte sein wird am gewaltigen barocken Kanzelaltar. Bei der Orgelpflege musste leider ein seltener aber doch stärkerer Befall von Mäusefrass festgestellt werden. Den Mäusen schmeckten die Lederverbindungen sehr. Aber auch hier findet sich Abhilfe aus unserer Rücklagen, die zwar nicht ganz ausreichen, aber das wird schon werden.

Für Kölsa hat das Denkmalpflegeprogramm des Landkreises uns einen schönen Betrag für die Restauration der großen Rühlmannorgel beschieden, so dass wir auch dort die Gaben unserer Väter gut pflegen können.

Sorgen bereitet uns noch die Kirche in Klitzschmar. Da bedarf es noch weiterer Anstrengungen zu einer tragfähigen Lösung zu kommen. Aber auch das wird werden.

eplr logoAuch in Zschernitz kommt das europäische Förderprogramm zum Tragen. Einemmal wird die Trauerhalle wieder instand gesetzt und dann das sehr alte und wertvolle Portal am alten Friedhof. All das geschieht unter dem Begriff der „Daseinsfürsorge“, zu der eben auch Friedhöfe und Kirchen wie Trauerhallen gehören.

Die Gemeinde in Zaasch vermeldet zur Zeit keine Baumaßnahmen, denn die Kirche ist durch den Förderverein wunderschön durchrenoviert worden in den letzten 25 Jahren. Ein großes unablässiges Engagement.

In Sausedlitz ist der erste Bauabschnitt mit Hilfe des Leaderprogrammes im Inneren an Wänden, Decke, Böden, abgearbeitet und nun folgt der zweite Abschnitt mit Hilfe des Landkreises und wendet sich der Ausmalung zu von Brüstungen und Bänken. Herr Tietze legt im Moment die Probeachsen an, die dann zu entscheiden sind. Das wird eine wunderbare blautonige Ausmalung, ein Feuerwerk an Farbigkeit. Lassen Sie sich überraschen. Altar und Orgel harren da noch der Dinge, die da werden werden.

freistaatsachsenSpröda darf sich freuen über Förderung aus dem Sonderprogramm des Freistaates Sachsen und kann nun an die Instandsetzung des Kirchenschiffes gehen mit Dach, Putz und Wiederherstellung des barocken Gesimses. Für die wertvolle Orgel ist bereits das Leistungsverzeichnis erarbeitet.

Reibitz aber freut sich, dass die Kirche so in Ordnung ist und gestaltet das Umfeld mit dem Kreuzgarten neu. Viel dankenswertes Engament in dem ja doch kleinen Dorf.

Dafür kann sich Hohenroda an die Aufarbeitung des Gestühls machen und freut sich über Förderung für die Vorbereitung der Restaurierung des Porzellanaltars, des schönsten in Sachsen.

Bleibt nur noch die Kirche von Laue zu erwähnen und die freudige Botschaft ganz aktuell: Die Kirche wird aus dem gemeinsamen Programm von Bund und Land gefördert, so dass die statische Sicherung vorgenommen werden kann und die Standsicherheit der Kirche gewährleistet bleibt. Die Reparatur von Kirchentür und Fenstern in des Westfassade des Turmes kann in Auftrag gegeben werden, nachdem eine Familie sich bereiterklärt hat, die Finanzierung zu übernehmen. Danke.


Natürlich geht das alles nicht von heute auf morgen und bedarf vieler Vorbereitungen; aber es sind gute Nachrichten. Wir sind dankbar, dass es die Förderprogramme Europas, des Bundes, des Landes, unserer Kirche uam. für diese Vorhaben in der Gemeinde gibt, und dass unsere Gemeinden, wie Bürgerinnen und Bürgern den Willen haben, ihre Gaben die Eigenmittel, die immer ja auch dazu gehören, zu untersetzen. 
Allen Verantwortlichen, allen sei herzlich gedankt für dies Fürsorge für die schöne Mitte unserer Dörfer, die wir unseren Kindern und Kindeskinder nachlassen dürfen.

Frühstück mit Ave von Schönfeld

Am 13. April 2019 um 9.00 Uhr war es wieder so weit. Unser erstes Frühstück im Jahr 2019 – für „Frauen in den besten Jahren“. Wir versammelten uns zahlreich in der Pfarrscheune in Schenkenberg. Und darum geht es: Mit anderen Frauen ins Gespräch kommen, nachdenken, Neues hören, über den Tellerrand hinausblicken, Erfahrungen austauschen, gemütlich zusammensitzen und frühstücken. Gemeinsam mit Pfarrer Mathias Taatz hörten wir zu Beginn auf Gottes Wort und sangen beschwingt den Morgengruß.

Zuerst konnten wir ein wunderbares Frühstück genießen, bei dem es an nicht´s fehlte. Angefangen vom aromatisch duftenden, heißen Kaffee, bis zu wunderbarer selbst gemachter Konfitüre. Danach war Zeit, uns mit dem immer aktuellen Thema „Die Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht“, zu beschäftigen. Dieses war der Wunsch vom letzten Treffen im vergangenen Jahr. Herr Thomas Taatz konnte uns dazu sehr ausführlich Rede und Antwort zu stehen. (In diesem Zusammenhang Formulierungshilfen, die Sie freibleibend verwenden können >> Vorsorgevollmacht Betreungsvollmacht Patientenverfügung.pdf) Er ist seit vielen Jahren in der Intensivmedizin tätig und Mitglied in der Ethikkommission seines Krankenhauses (Diako.Leipzig). Er arbeitet dem Ethikrat bei der Bundesregierung zu und war in einem Transplantationsteam tätig, verfügt also über ausreichende Erfahrungen in der Praxis und konnte somit unsere Fragen sehr genau beantworten. Mit einem Mittagsgebet kurz nach 11.30 Uhr, beschlossen wir dieses Treffen. Ein großer Dank dafür, an Herrn Pfarrer Mathias Taatz, an Herrn Thomas Taatz und alle Helferinnen, die alles so gut vorbereitet hatten. Das nächste Treffen findet im November 2019 statt.

Ihr Cornelia Cywinski


Am 13.04. war ich das erste Mal zum „Ave-von-Schönfeld-Frühstück“ für Frauen in den besten Jahren in der Pfarrscheune von Schenkenberg. Die Tische waren sehr liebevoll und reichlich gedeckt. Es war für jeden Geschmack etwas dabei. Danke an Pfarrer Taatz und seine fleißigen Helferinnen. Das Thema Patientenverfügung ist für alle wichtig. Trotzdem schiebt man manchmal bestimmte Sachen vor sich her. So ging es mir mit diesem Thema. Deshalb nahm ich den Termin als Anlass, um es anzugehen. Es ist nicht altersabhängig. Jeder kann zu jeder Zeit in die Situation kommen, wo er selbst nicht mehr in der Lage ist, eigenständig eine Entscheidung zu treffen. Oder aber umgekehrt, wo er eine Entscheidung für einen anderen treffen muss.

Der Vortrag war sehr informativ. Es wurde auch die Seite der Mediziner und der anderen Helfer verständlich übermittelt. Da sind zum einen die gesetzlichen Vorgaben, aber auch der Mensch selbst, moralisch, emotional und der geleistete Eid. Die richtige Entscheidung, im Sinne des Patienten zu treffen, ist nicht leicht.

Einschlafen dürfen, aber wann? Jeder sollte das auch mit dem Partner, den Eltern, den Kindern und auch Geschwistern oder Freunden besprechen. Denn sie sind es, die zum Beispiel den Notarzt gegenüberstehen, wenn er die ersten Maßnahmen ergreift. Wir stellten alle fest, es wird viel geredet, aber es sollte auch über dieses Thema sein. Wenn man das Ganze noch gemeinsam schriftlich festhält, sollte der vielleicht letzte Wille, dann auch respektiert werden. Vielen Dank auch an den Referenten Krankenpfleger Thomas Taatz.

S.K. aus Klitschmar