Tina Trompter setzt sich erfolgreich für Förderung ein
Laue. Gute Nachrichten für den Delitzscher Ortsteil Laue: Der Freistaat Sachsen stellt 62.000 Euro zusätzlich für die dringend notwendige Sanierung der barocken Dorfkirche in Laue zur Verfügung. Möglich wurde dies durch das gezielte Engagement der CDU-Landtagsabgeordneten Tina Trompter, die sich mit Nachdruck für den Erhalt des ortsprägenden Kirchengebäudes eingesetzt hat.
„Ich freue mich, dass nun weitere finanzielle Mittel für die Kirchensanierung zur Verfügung stehen. Somit ist eine Komplettsanierung der Dorfkirche möglich. Der Einsatz von Frau Trompter hat sich gelohnt, herzlichen Dank dafür.“, erklärt Pfarrer Matthias Taatz. Die evangelische Kirche in Laue zählt zum Pfarrbereich Schenkenberg.
Die nordsächsische Landtagsabgeordnete Tina Trompter (Foto) ergänzt: „Ich freue mich, dass wir es hinbekommen haben, weitere PMO-Mittel für die Sanierung der Kirche Laue bereitzustellen und froh, dass nun Planungssicherheit besteht.“ Das Sanierungsvorhaben wird durch das Vermögen von Parteien und Massenorganisationen der DDR (PMO-Mittel) umgesetzt.
Die barocke Dorfkirche in Laue ist nicht nur ein ortsbildprägendes Kulturdenkmal, sondern auch ein wichtiger Ort des gesellschaftlichen Lebens vor Ort. Mit den zusätzlich bewilligten Mitteln aus dem Landeshaushalt kann nun ein wesentlicher Teil der Sanierung gesichert und ein weiterer Schritt zum Erhalt des kulturellen Erbes in der Region getan werden.
Mehrkosten im Dachbereich im Zuge der Neueindeckung und des Neubaus der Turmhaube konnten damit abgefedert werden. Somit konnte nun die äußere Sanierung des Gotteshauses, einschließlich der Kirchenfenster, erfolgreich abgeschlossen werden. Als nächster Schritt soll nun die Innensanierung in Angriff genommen werden. Andreas Bechert
© Foto Tina Trompter: Vincent Grätsch
Hintergrund:
Die Kirche in Laue war bis vor kurzem extrem einsturzgefährdet. Ursache dafür ist eine gigantische Lehmlinse, auf der die Lauer ihre Kirche einst errichteten und die nun auf dem ansteigenden Grundwasserspiegel „schwimmt“. Keine Kirche ist ein guter Schwimmer – die Folge waren große Risse am Gebäude. Der Kirche wurde eine Art Eisenkorsett verpasst, so der Korpus gesichert und das Schlimmste verhindert. Erst dann konnte man sich endlich der längst überfälligen Sanierung zuwenden – Dank Fördermittel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Stiftung KiBa, der Eigenmittel und einem rührigen Förderverein. Weiteres Geld für die Sanierung (summa 242.500 €) gab es vor drei Jahren aus dem Altvermögen der SED, dass einst ins Ausland verschafft wurde. In die Wege geleitet hatte dies damals Jörg Kiesewetter – seines Zeichens sächsischer CDU-Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der Kirchengemeinde. Als erste Maßnahme wurde das Dach neu eingedeckt, die Turmhaube erneuert und der Außenputz saniert – geplante Gesamtkosten damals: über 300.000 € | tatsächlich Gesamtkosten: rund 400.00 €.

Im August 2024 wurde die Turmhaube abgenommen und saniert.

Schon damals wurde deutlich, dass das Dachgebälk marode war und an vielen Stellen ausgetauscht werden musste. Ein ähnliches Bild bot sich bei der Neueindeckung des Dachstuhls. Somit entstanden Mehrkosten, die nun – Dank der weiteren Mittel seitens der Landesregierung – ausgeglichen werden konnten. Fotos: Andreas Bechert
