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Kirche Hohenroda

Hohenroda

hohenroda2016aiDie Kirche ist einer der Jüngsten im Pfarrbereich. Im Jahre 1859 wurde der Turm mit den beiden Treppenhäusern an die alte Kirche angebaut, weil sie zu klein wurde. Im Juli 1860 sollte mit dem Erneuerungsbau der alten Kirche begonnen werden. Nachdem das Dach der alten Kirche bis auf die Mauern abgerissen war, beschloss die Gemeinde am 16. Juli 1860, alles niederzureißen und eine völlig neue Kirche zu bauen. Am 11. Juli 1861 wurde die neue Kirche eingeweiht. 
Die Kirche konnte leider in ihrer damaligen Bauart nicht erhalten werden. Am 28. Juni 1963 hat ein großes Unwetter das Kirchendach stark beschädigt, ebenfalls auch alle Häuser und Gebäude im Ort. Die Baukapazität der Dachdecker reichte nicht aus, um alle Gebäude sofort zu reparieren. So regnete es in die Kirche hinein. 
1967 wurde festgestellt, dass die Balken des Daches, die Decke, zwei Etagen im Turm, das Gestühl im Kirchenschiff vom Schwamm befallen waren. Geld war wenig in der Kirchenkasse und für Zuschüsse nicht viel Aussicht. So wurden die Mauern des mittleren Kirchenschiffes 1,80 m heruntergenommen und ein neues Dach über alle drei Kirchenschiffe gebaut. Die Fialen an den Ecken des Turmes wurden ebenfalls heruntergenommen. 
hohenroda2016iiDen Altar ließ die Herzogin Christiane von Sachsen-Merseburg mit der Kanzel für die Kapelle im Delitzscher Schloss von Merseburger Künstler in der Zeit um 1690 herstellen. 1787 kaufte die Gemeinde Hohenroda den Altar mit Kanzel und Taufstein, nachdem er in Delitzsch ausgelagert worden war. In der alten Kirche wurde der Altar 60 cm tief in den Boden eingelassen, weil die Kirche nicht hoch genug war. Der Altar mit Kanzel und Taufstein besteht aus weißem und schwarzem Marmor. Unter der Kanzel ist das Abendmahl in Relieffiguren dargestellt. An der linken Seite der Kanzel befindet sich in dreiviertel Lebensgröße die Figur der Hoffnung mit dem Anker und mit einer Taube in der Hand. Die Kanzel ist von Früchten und Blumengehängen umgeben. Auf der rechten Seite befindet sich die Figur des Glaubens, die einen Kelch in der Hand hält. An der Unterseite des Schalldeckels ist eine Taube dargestellt, deren Kopf leider in der Zeit der Reparatur abgeschlagen wurde. Auf dem Schalldeckel befindet sich eine weibliche Figur. In der rechten Hand hält sie eine Tafel mit der Aufschrift: „LEX ET PROPHETAE“ und in der linken Hand ein Buch mit der Aufschrift „Evangelium“. Neben dieser Figur stehen Vasen mit auflodernden Flammen.
Die Orgel wurde 1860 vom Orgelbauer Conrad Geißler aus Eilenburg gebaut. Sie wurde bei den Kirchenreparaturen auseinandergenommen und eine Empore tiefer wieder eingebaut. Die obere Empore wurde entfernt.
Das Uhrwerk ist 120 Jahre als und wird heute noch täglich aufgezogen. Mitte der 80er Jahre baute sich die Kirchengemeinde einen Gemeinderaum unter die Orgelempore. Er dient auch als Winterkirche.

Fotos von der Hohenrodaer Kirche gibt es hier >> Fotogalerie

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Die Geissler-Orgel in Zaasch

Ein besonderes Orgel-Juwel ist in der Kirche in Zaasch zu finden – die Geissler-Orgel aus dem Jahr 1858. Sie ist die 13. Orgel aus der Eilenburger Werkstatt von Conrad Geissler – mit zwei Manualen und 12 klingenden Registern.

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