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Kirche Kölsa

 

Kölsa

kolsa2016aiKaum wahrnehmbar in der heutigen Hektik ist die Dorfkirche von Kölsa. Und doch verbirgt sich hinter der mitten im Dorf liegenden Kirche ein baugeschichtliches Kleinod, handelt es sich doch um einen in seiner äußeren Bauhülle sehr einheitlichen spätgotischen Bau, der kurz vor der Reformation im Herzogtum Sachsen geweiht wurde. Allein der massige runde Kirchturm weist in noch ältere Zeit zurück. Er leuchtet nach seiner Renovierung in den Jahren 1992-1994 in einem verwaschenen Weiß. Dafür fanden sich etliche Farbbefunde am alten Außenputz.
Ursprünglich gehörte der Turm zu einer Wehranlage, die zur Verkehrswegesicherung hier in Kölsa auf dem jetzigen Friedhof ihren Platz hatte. Später verfiel diese Wasserburg und wurde abgebrochen. An dem ehemaligen Wehrturm, dessen aller Eingang in etwa vier Meter Höhe auf der Nordseite zu sehen ist, wurde ein Kirchenschiff angebaut. Im spätgotischen Stil ist es zwischen 1522 (nach einem Stein in der Außenwand) und 1529 (nach einer Zahl im Inneren) fertig gewesen. Im Gegensatz zum Bruchstein des Turmes, dem später, vermutlich 1701, die wuchtige Glockenstube aufgesetzt wurde, ist das Schiff in Backsteinmauerwerk errichtet worden, das dann verputzt wurde. Rest von Schachbrettmustern am Gesims und Farbreste an Lisenen zeugen von einer ehemals kräftigen Bemalung.
kolsa2016diIm Inneren überrascht den Besucher ein hochaufragendes Netzgewölbe. Die Rippen aus geputztem Mauerwerk gehen absatzlos, ohne Dienste, in Wände über. An einem Teil sind verblasste Wappen, Handwerkerzeichen, sichtbar. Die Rippen waren ehemals bemalt. Die Querempore trägt die spielbare Orgel. An der nördlichen Längsempore sind drei farbige Bilder mit frommen Motiven, dazu Sprüche wie zum Beispiel: 
„Wenn die Pferde angespannt, falte ich zu Gott die Hand, dass er mir zu diesem Leben wolle, Brot und Kleider gebe.“
Es sind dem Barock nachempfundene Bilder aus dem 19. Jh. Die Inneneinrichtung, Altar wie Gestühl, stammen aus dem frühen Barock. Die steinerne Kanzel zeigt noch Spätrenaissanceformen und der Schalldeckel eine grobschlächtige Auferstehungsszene aus Holz. Der Altar ist eine schlichte Arbeit mit Schnitzwerk. Oben Figuren: Mose mit den Gesetzestafeln, Johannes mit dem Kelch und in der Mitte der Auferstandene mit Siegesfahne. Die Orgel in der Kirche stammt aus der Orgelbauwerkstatt Rühlmann in Zörbig. Hierzu gibt es einen separaten Bericht >> Orgel Kölsa.

Fotos von der Kölsaer Kirche gibt es hier >> Fotogalerie

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Ein besonderes Orgel-Juwel ist in der Kirche in Zaasch zu finden – die Geissler-Orgel aus dem Jahr 1858. Sie ist die 13. Orgel aus der Eilenburger Werkstatt von Conrad Geissler – mit zwei Manualen und 12 klingenden Registern.

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